Umziehen und was man dabei alles beachten sollte

Die neue Wohnung ist gefunden, die Alte gekündigt, in wenigen Wochen findet der Umzug statt. Wer`s selber macht, spart Bares, indem er keine Umzugskosten hat, trägt aber auch das Risiko. Ein Umzug mit Freunden und Familienmitgliedern, dazu einen gemieteten LKW oder Transporter in Eigenregie - das ist die beste Art, um die teilweise sehr hohen Umzugskosten zu sparen.

Aber auch beim Transportieren der Waschmaschine, der Kühltruhe (rechtzeitiges Abtauen nicht vergessen) und der Schrankwand, fallen sehr schnell enorm hohe Umzugskosten an, wenn man diese Arbeiten von einer Firma durchführen lässt. In Häusern, in denen es keinen Aufzug gibt, kommen sehr schnell sehr hohe Umzugskosten auf, weil ja alles über die Treppen transportiert werden muss.
Wohnung ausräumen
Vernünftiges Packen gehört für ein Umzugsunternehmen zur Selbstverständlichkeit aber es steigert die Kosten unter Umständen ganz erheblich. Diese Kosten kann man sich ersparen, wenn wenigstens einer der Helfer, bereits über umfangreiche Umzugserfahrung verfügt. Denn gerade diese Professionalität ist es ja, die die Umzugskosten in astronomische Höhen treibt, weil die Fachleute natürlich auch alles fachgerecht verpacken und die Ladefläche vom LKW nicht viel zu schnell voll ist.

Will man die Umzugskosten zumindest teilweise reduzieren, ist es vielleicht hilfreich, bei einem Spediteur zumindest einen speziellen Umzugslaster (mit Hebebühne und Vorrichtungen zum Festzurren) zu mieten, dazu das ganze Equipment wie Packdecken, Tragegurte, Sackkarre und Umzugskartons. Bananenkisten & Co alleine sind nicht umzugstauglich! Reduzieren auch nicht wirklich die Umzugskosten, weil unter Umständen vieles kaputt geht.

Entspannender aber verbunden mit teueren Umzugskosten, ist die Alternative, zwar selber packen, und den Rest dem Spediteur überlassen. Diese Variante wählen sehr viele, weil man dabei Kosten spart, aber sich trotzdem mit seinen Kräften nicht verausgabt. Und außerdem geht es sehr viel schneller. Dabei steigen zwar die Umzugskosten, aber der Spediteur haftet auch für alle Schäden, die eventuell entstehen könnten. Aber Achtung: Der Inhalt selbst gepackter Kartons ist nicht versichert und kann im Nachhinein die Umzugskosten noch indirekt sehr erhöhen.

Wenn eine Spedition den kompletten Umzug macht, entstehen zwar sehr hohe Umzugskosten, aber es ist sehr bequemer und spart sehr viel Zeit. Und Zeit ist heutzutage schließlich auch Geld. Denken Sie auch an eine Zwischenlagerung in einen Umzugscontainer, falls Sie in Ihre neue Wohnung noch nichz einziehen können.

 

Das Unternehmen fertigt eine Umzugsliste mit allen Gegenständen an. Was nicht auf der Liste vermerkt ist und trotzdem mit umzieht, erhöht allerdings sofort wieder die Umzugskosten. Um die Umzugskosten so niedrig wie irgend möglich zu halten, sollte man sich mindestens drei Kostenvoranschläge einholen. Alle Umzugskosten vergleichen und auch daran denken, dass der billigste Anbieter nicht immer der beste ist. Vorsicht ist auch geboten, bei einer Abrechnung nach Stunden. Hier können Kosten sehr schnell in ungeahnten Höhen anfallen. Die Umzugskosten erhöhen sich nämlich, wenn die Möbelpacker länger brauchen als geplant. Allerdings kann man auch hier versuchen, einen Festpreis zu vereinbaren, damit die Umzugskosten im Rahmen bleiben.